Grenzen setzen, ohne Beziehungen zu zerstören. Kopfkino-reframed

Shownotes

Grenzen setzen, ohne Beziehungen zu zerstören. 🤝

Neue Folge von „Kopfkino-reframed" mit Georg T. Roesl – diesmal über ein Thema, das fast alle kennen und trotzdem so viele ins Straucheln bringt: Grenzen setzen. Warum fällt uns Nein-Sagen so schwer? Warum kommt danach oft das schlechte Gewissen? Und wie bleibt man klar – ohne Verbindungen zu zerstören?

Anhand echter Fragen aus der Community sprechen wir u. a. über:
– warum Nein-Sagen so oft mit Schuldgefühlen endet – und was dahintersteckt
– wie man schlechtes Gewissen nach einer gesetzten Grenze umdeuten kann
– was passiert, wenn Familiensysteme Grenzen als Verrat erleben
– warum Angst vor Ablehnung uns so oft festhält – und wie man trotzdem handelt
– wie aufgestaute Emotionen zur großen Explosion führen – und was dagegen hilft
– warum Grenzen keine einmalige Ansage sind, sondern ein Prozess

Keywords: Grenzen setzen, Nein sagen, schlechtes Gewissen, Beziehungen, Selbstschutz, Angst vor Ablehnung, emotionale Erschöpfung, Kommunikation, Selbstfürsorge, mentale Gesundheit, Psychologie.

⏱️ Kapitel
– Intro – Der schmale Grat zwischen Selbstschutz und Verbindung
– Immer Ja sagen – und danach erschöpft sein
– Schlechtes Gewissen nach Grenzen setzen
– Wenn die Familie Grenzen als Verrat sieht
– Angst, dass Menschen gehen
– Wenn man zu lange alles runterschluckt
– Grenzen setzen – und trotzdem überschritten werden
– Fazit: Verbunden und klar sein – beides geht

📩 Kennst du das Gefühl, nicht Nein sagen zu können? Schreib es uns in die Kommentare!
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#GrenzenSetzen #NeinSagen #MentaleGesundheit #Beziehungen #KopfkinoReframed

Transkript anzeigen

00:00:00: Oh, da war ich richtig sauer.

00:00:01: Das ging gegen unsere Mitarbeiter und so was nehme ich sehr persönlich.

00:00:05: Da hatte ich einen richtigen Heiz, das kann man nur erinnern.

00:00:07: Viele kennen

00:00:07: genau dieses Gefühl, man merkt, dass stimmt etwas nicht.

00:00:10: Aber man sagt trotzdem nichts aus Angst jemanden zu verlieren oder zu verletzen?

00:00:15: Damit verlierst du dich selber immer weiter ein Stück weit!

00:00:18: Und genau da hilft natürlich eine

00:00:21: Pause für

00:00:21: den Perspektivwechsel.

00:00:30: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino Reframed.

00:00:33: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid.

00:00:35: Heute geht es mal um eine Situation die viele kennen.

00:00:38: Du willst eigentlich nein sagen und sagst trotzdem ja Die meisten Menschen verlieren Beziehungen nicht weil sie einmal nicht Nein sagen sondern weil sie es nie tun.

00:00:47: Unser Thema heute heißt Grenzensätzen ohne Beziehung zu zerstören Also der schmale Grad zwischen Selbstschutz und echter Verbindung.

00:00:55: Und ich freue mich sehr Dass auch du wieder da bist Lieber Praktiker der Psychologie Autor und Forscher unser Georg Rösel.

00:01:03: Schön, dass du da bist, Georg!

00:01:04: Markus

00:01:04: Danke ich freue mich.

00:01:06: das wird heute wieder ein spannender Tag und ja auf das Thema rohe ich mich heute auch mit dir zusammen mal wieder besonders weil ich finde ja Wissen weitergeben ist ja eh eines unserer Lieblingsthemen Und durch unsere Community auch, dass wir heute wieder hier zusammen sind und diese spannendes Thema für uns verfolgen.

00:01:27: Ja?

00:01:28: Denn das Thema ist ja auch wie man schnell einfach hermerkt es geht da quasi gar nicht um das Thema Kommunikation sondern ist natürlich viel tiefer.

00:01:36: Es geht ja um das eigene Innere und sich selbst die Erlaubnis zu geben, selber zu stehen.

00:01:43: Das würde heute ein spannendes thema.

00:01:46: Ja, also total.

00:01:47: Und ich glaube viele kennen ja genau dieses Gefühl.

00:01:49: man merkt das stimmt was nicht aber man sagt trotzdem nichts aus Angst jemanden dann zu verlieren oder zu verletzen.

00:01:56: und genau da schauen wir heute mal gemeinsam rein weil es sich hier zeigt warum es so schwer ist Grenzen zu setzen.

00:02:02: spontan erinnere ich mich auch an einen Vorgang den wir mal in der Praxis erlebt haben einem großen Kunden aus Hamburg.

00:02:08: Der hat uns ja auch einmal so per E-Mail eine War das

00:02:13: dieser Konzern?

00:02:14: Ja, genau.

00:02:15: Er hat uns da mal ein bisschen, kann man sagen, als ob es seine böse E-Mail geschrieben und uns bzw.

00:02:21: unsere Mitarbeiter einfach ohne echten Grund runtergemacht.

00:02:24: Ja, ich kann mich erinnern.

00:02:27: Das war echt tolle Arbeit, die wir da gemacht haben.

00:02:30: Stimmt!

00:02:31: Da war ich richtig sauer.

00:02:32: Hauptsächlich deswegen, weil das ging nämlich gegen unsere Mitarbeiter und sowas nehme ich natürlich sehr persönlich.

00:02:37: Weil Leute, die sich vielleicht nicht trauen, sich dazu wehren ... Oh ja, da hatte ich einen richtigen Hals.

00:02:43: Ich glaube so die Formulierung in der Mail fällt mir auch gerade noch ein bisschen im Kopf ein.

00:02:47: Aber du hast immer eine ganz klare Grenze und klare Kante gesetzt Und ich glaube, wir haben auch die Zusammenarbeit beendet und du hast ihm das Geld zurück überwiesen, wenn ich es noch richtig im Kopf habe.

00:02:56: Selbstverständlich!

00:02:58: Der gesagt unsere Arbeit ist scheiße dann kriegt er sein Geld zurück ja?

00:03:01: Wir hatten sich auch schriftlich ne kann ich mich erinnern... Das war ja nicht immer genau.

00:03:04: Die kam Montagmorgen rein und dann hatte ich den Anruf wir haben Top-Arbeit abgeliefert pünktlich am Freitag noch abgeliefert der hat uns richtig gestresst.

00:03:11: die Arbeit hat ihr sogar in dem gleichen Konzern ein anderer Vorstand für top gesehen und dass haben wir dann ja für ihn weiter gearbeitet.

00:03:19: Und da hat mich total getriggert diesen Angriff gegen uns, gegen die Firma und natürlich gerade gegen den Mitarbeiter.

00:03:26: Ich muss es klar sagen, der hat alle wirklich da auch teilweise beleidigt fand ich und das geht gar nicht.

00:03:32: Das war auf jeden Fall eine klare Grenze die wir gezogen haben.

00:03:34: Genau!

00:03:35: Und wir haben damals die Zusammenarbeit gekündigt und wir haben das Geld für den Auftrag zurück überwiesen weil er hat gesagt die Arbeit ist scheiße und dann gab's ja dann Schwierigkeiten meine Bank ja das Geld nicht einfach zurückkriegen darf aus Konto.

00:03:44: Da gibt´s dann riesen internen Alarm aber wir waren nur anständig und haben das geld zurück bezahlt.

00:03:50: Aber ja gut Lass uns mal zurück zu unserem heutigen Thema gehen, aber es passt ganz gut zusammen.

00:03:55: Ja, war ein schönes Beispiel.

00:03:56: Da hast

00:03:56: du mich jetzt schön zurückgeholt in die Zukunft der Vergangenheit.

00:04:03: Aber mal zur ersten Frage von unserer Community.

00:04:05: dazu hat uns Lisa geschrieben

00:04:07: und

00:04:08: Lisa sagt ich sage fast nie nein weil

00:04:11: ich Angst habe

00:04:12: egoistisch zu wirken.

00:04:13: Danach bin ich aber oft erschöpft und irgendwie auch wütend, wie komme ich denn da raus?

00:04:17: Ja was ich daran wirklich spannend finde ist ja das Zusammenspielen aus der Angst- und der Anpassung wo zwischen man dann dazwischen hängt.

00:04:27: sozusagen, weil viele Menschen verwechseln nämlich quasi Rücksichtnahme mit Selbstaufgabe Und genau dazwischen spielt das natürlich eine große Rolle her, weil wenn man sich das ein bisschen so genauer anschaut geht es ja hier um die sogenannte Fremdregulation.

00:04:45: Das hat oft natürlich eine tiefere oder vergangend liegende Geschichte in dem Thema drin.

00:04:52: Man hat quasi gelernt, die Zugehörigkeit davon abhängig zu machen wie angenehm man für den anderen ist und damit gibt man natürlich sich selber auch ein Stück weit auf.

00:05:05: So was wir bloß nicht anecken ist ja auch für uns hier, für mich ist es persönlich so ein bisschen eine deutsche Sache das ist so anderen persönlich quasi da mal die Meinung zu geigen ist ja hier nicht so gewollt.

00:05:17: Echt?

00:05:18: Findest du also...

00:05:20: Ja ich finde schon dass hier so das Thema Direktheit steht Es ist nicht so gewollt.

00:05:27: Das ist hier schon viel Politik, viel drumherum gerede und das zeigt sich natürlich dann auch tiefer in der gesamten Bevölkerung einfach.

00:05:34: Man, du weißt ja wie ich da ein bisschen bin, ein bisschen direkter?

00:05:39: Mir fällt es auf!

00:05:40: Also ich weiß, dass ich mit meiner Art sehr oft anecke wenn man das so sagen will.

00:05:44: Und dass viele nicht so gut finden obwohl ich es ja quasi nicht böse meine sondern eher ist hier eine direkte klare Ansage meiner persönlichen Meinung und für die stehe ich natürlich dann auch gut ein.

00:05:56: Aber ein Gedanke mal Ein Nein ist ja kein Angriff, sondern es ist eine reine Information.

00:06:04: Das ist das was ich meine.

00:06:05: Wenn ich klar und deutlich mit dir spreche und das wie du immer so schön sagst, so unverholen, klar benenne... Ist es genau das?

00:06:14: Ich arbeite nur mit der klaren Information.

00:06:17: Klar, manchmal ärgere ich mich, manchmal formuliere ich dann vielleicht auch ein bisschen straight.

00:06:22: Dann kann man immer ein bisschen arbeiten.

00:06:24: aber es geht mir eigentlich nur darum die Informationen zu senden und das ist auch dann einfach ein Nein so.

00:06:30: Auch wenn der andere natürlich vielleicht das anders empfindet, aber dafür bist du nicht verantwortlich wie es der Andere empfindete.

00:06:38: da ist deine Rücksichtsname viel zu groß finde ich sondern es wird sich quasi besser für dich anfühlen und dich nicht so auslaugen dadurch dir treu bleibst und das wird auf lange Sicht für dich selber viel gesünder sein.

00:06:56: Das kann ich dir wirklich versprechen, Lisa!

00:06:57: Und du könntest natürlich mit einem sehr kleinen Tool einfach mal anfangen.

00:07:01: Mir ist es immer wichtig praktische Hinweise zu geben und auch zu sagen Kann ich das dann auch gleich mal irgendwie nutzen?

00:07:08: Auf was muss ich achten?

00:07:10: Du solltest nicht sofort antworten sondern einfach sagen Ich überlege kurz und melde mich Also aus der Situation ein bisschen sich rauszuziehen, um sich das in Ruhe anschauen zu können und nicht gleich in deinen Modus zu verfallen.

00:07:25: Eigentlich klingt es ja schon fast banal mit dieser Verzögerung aber ich merke dass ja selber immer wieder ist.

00:07:29: es kann schwer sein in dem jemals Moment so zu reagieren und das so anzuwenden besonders natürlich wenn du mich was fragst, das kenn' ich ja auch aus der Praxis.

00:07:38: Ganz gut!

00:07:40: Was meinste du da?

00:07:41: Ja, na ja gut.

00:07:42: Man kommt immer schnell in den Zug zwacken das ist halt einfach so.

00:07:45: man muss erstmal nachdenken und man sagt oft gleich mal ja weil man natürlich quasi gleich der Antwort geben will.

00:07:52: Also bei Terminen oder sowas bin ich zum Beispiel auch immer ein bisschen vorschnell und dann müsste man erst mal überlegen, ob passt überhaupt den Zeitplan?

00:07:59: Muss man nachgucken?

00:08:00: Manchmal wird er nicht akzeptiert das man nach gucken will, sondern muss man immer ein bißchen...

00:08:04: Ja, das Wort manchmal ist der Fehler.

00:08:06: Das ist nämlich immer so zu sagen.

00:08:07: Aber ich freu es jetzt nur positiv formulieren.

00:08:09: Das finde ich super!

00:08:11: Aber daran merkt man ja auch, dass zum Beispiel unsere Beziehung die ja schon sehr lange besteht darauf kommen wir vielleicht heute noch, aber das Thema ist hellzeit aus.

00:08:20: Eine gute Beziehung hält Klarheit aus.

00:08:22: Das ist auch so ein Thema, aber natürlich ist es dann sofort wenn einer den anderen unter Druck setzt das Nervensystem in eine Art Alarmbereitschaft geht.

00:08:37: Man hat Angst vor der Ablehnung oder nicht zu gefallen und wenn man in dem Muster drin ist dass man die Beziehungen aufrechterhält durch dieses Gefallen Damit verlierst du natürlich dich selber immer weiter ein Stück weit.

00:08:51: Und genau da hilft eine Pause für den Perspektivwechsel oder sich die Sache generell in Ruhe einfach schon mal anzuschauen, weil wer dich gut findet, wenn du dich selbst hinten anstellst Bist du ja gar nicht gut, sondern er mag dir dein Ja, sage ich.

00:09:10: Die Version, die deine Ja-Funktion quasi immer wieder anbietet und das bist ja eigentlich du gar nicht.

00:09:17: Aber darauf kommt es ja an?

00:09:19: Ich glaube, das berührt auch viele, die schon mal Ähnliches erlebt haben oder gerade vielleicht dabei leben.

00:09:25: Das ist eine Zickmühle wenn du da drin bist und plötzlich merkst, dass du nicht echt bist aber aus der Rolle musst du erst einmal wieder rauskommen.

00:09:35: Also in die Richtung geht auch das, was Tarek uns schreibt.

00:09:38: Zweite Frage für heute, er formuliert das so.

00:09:41: Ich setze Grenzen aber danach habe ich sofort ein schlechtes Gewissen.

00:09:44: wie wird man das los?

00:09:46: Ihr setzt Grenzen, aber danach hab' ich ein schlechtest Gewissen.

00:09:49: Wenn ihr Grenzen setzt wie ich früher dann verstehe ich dass er ein schlechtem Gewissen hat.

00:09:53: ja weil das Thema kennen wir eigentlich auch ganz gut.

00:09:56: Ja da fühle ich nämlich voll mit dir Tarek.

00:09:59: Aber das ist natürlich auch so dass jeder der quasi Empathie in sich trägt und sozusagen einen feinen Situationsgefühl hat.

00:10:10: Das ist eine gute Sache, das ist doch toll wenn einer... Er, ich sag mal zu viel fühlt als zu wenig.

00:10:16: Weil diese Sensitivität richtig einzustellen ist zehnmal einfacher als keine Sensitativität zu haben.

00:10:22: daher sehe das als erstes Mal eine positive Funktion und Eigenschaft die du da hast.

00:10:28: ja der schlechte Gewissen ist oft aber kein moralischer Kompass sondern einfach ein erlerntes Gefühl.

00:10:34: Ja Die Psychologe in Brain Brown heißt die beschreibt Schuld als etwas dass sich auf Verhalten bezieht, während Scham deine gesamte Identität angreift und dadurch natürlich viel tiefer geht und viel problematischer dann auch wird.

00:10:52: Viele verwechseln nämlich Verhalten und Scham.

00:10:55: das sind zwei total unterschiedliche Punkte.

00:10:58: ein hilfreicher Ansatz ist aber hier des sogenannte Reframing also dieses quasi umdeuten der Situationen und deiner Art und der Inhalt statt.

00:11:07: Zum Beispiel, ich war unfreundlich.

00:11:09: Eher könntest du zu dir sagen, ah!

00:11:12: Ich habe mich geschützt?

00:11:13: Könnte versuchen es beim nächsten Mal natürlich für mich freundlicher zu formulieren und auch für den anderen mehr aber auch nicht weil das ist ja dann auch die Aufgabe des Anderen wie er's nimmt sozusagen.

00:11:25: Aber was wenn sich das dann trotzdem falsch anfühlt?

00:11:27: Ja, dann ist es natürlich oft ein Zeichen für so eine alte eingeübte Prägo die man so hat.

00:11:35: Das muss man auch erstmal wieder lernen wahrzunehmen, weil alle haben ja Muster und arbeiten und reagieren in Mustern, die sich dann auch blitzschnell automatisch... abruft.

00:11:47: Und sich gar nicht auf die aktuelle Situation bezieht, sondern die Prägung reagiert sofort weil sie das Muster erkennt und es kommt von.

00:11:54: irgendwann ist das einfach so ein angelernte Mechanismus.

00:11:58: So aus Instinct sozusagen?

00:11:59: Instinct in dem Fall nicht!

00:12:01: Weil Instinct ist quasi dein Riecher.

00:12:03: Es sind quasi die Schwester vom Instinkt.

00:12:05: Das ist das Musta.

00:12:07: Das hat sich eingeprägt.

00:12:09: Irgendwann hast du gemerkt... ...das Ja sagen Nimmt mich aus Konfrontation raus, also mache ich es einfach permanent.

00:12:17: Damit ich nicht in Konfrontations komme.

00:12:19: aber das löst A des Problems nicht und du stehst natürlich dann nicht zu deiner Idee dazu oder zu deine Meinung.

00:12:27: Weil dein Instinkt würde dir was anders sagen?

00:12:28: Du unterdrückst deinen Instinkte und das Muster überlagert das nämlich.

00:12:33: ja Und hier kann man mit einer inneren Frage vielleicht auch arbeiten.

00:12:37: Ja Würde ich es bei einer anderen Person erlauben so mit mir umzugehen?

00:12:42: Das ist die Schlüsselfrage.

00:12:44: Bei der einen Person erlaubt du es dir, und bei anderen erlaubst du es nicht quasi?

00:12:49: Dann musst du dich fragen, warum ist das so?

00:12:52: Wieso pass ich mich da an?

00:12:53: Ja gut!

00:12:55: Daran sieht man wie schwer das eigentlich im Alltag tatsächlich ist.

00:12:58: Voll total weil wenn das Muster mal drin ist dann ratert's.

00:13:02: Das abzubauen ist ein schwieriger Punkt.

00:13:05: Das ist Arbeit.

00:13:06: Gut dazu meldet sich auch Jana.

00:13:10: Sie schreibt uns In meiner Familie wird erwartet, dass ich immer verfügbar bin.

00:13:16: Wenn ich Grenzen setze heißt es sofort, ich hätte mich

00:13:18: verändert.".

00:13:19: Das ist ja quasi das klassische Beispiel für ein System soziale Gefüge mit dem Thema Familien.

00:13:26: da soll einfach alles unbedingt stabil und gleich bleiben wünschen sicher viele.

00:13:31: leider dreht sich halt die Erde weiter oder auch Gott sei Dank das ist immer noch eine Frage zwei Leute hast du vier Meinungen?

00:13:37: Ja Ja, aber dieses System reagiert natürlich dann einfach oft mit Druck.

00:13:42: Wenn sich jemand verändert beziehungsweise ich würde auch sagen wenn sie sich weiterentwickelt ja dann gefällt es einem nicht dass das jetzt quasi gerade passiert.

00:13:51: und des Problemes ist natürlich das in vielen Familien dann quasi verwechselt wird nähe mit Verfügbarkeit.

00:13:58: Nähe mit verfügbarkeit weil das ist ein wichtiger Gedanken du darfst und solltest dich doch weiter entwickeln auch wenn quasi dein Umfeld noch nicht so weit ist dafür.

00:14:11: So ist das einfach mit dem Leben, wenn man lernt und sich entwickelt gefällt es oft Ja, den anderen halt einfach nicht.

00:14:17: Dass es aus ihrer Sicht gut war wie es bis jetzt sich dargestellt hat Da hast du dann oft auch die Situation, dass die Leute sagen ja der kommt nicht mehr, er hat sich weiterentwickeln.

00:14:28: und das alte Thema hatten wir ja auch.

00:14:30: meine Geschichte wo du weißt von mir da entwickelt man sich halt einfach weiter.

00:14:34: Das ist zum Schaden vom Keim Aber

00:14:37: es kann trotzdem mal richtig weh tun, ne?

00:14:39: Total!

00:14:39: Natürlich ist das auch fürs Umfeld natürlich.

00:14:42: Eine Umgewöhnung für Änderungen ist immer schwierig weil der Mensch ist natürlich schon ein Stück weit einfach eine Art Gewohnheitstier.

00:14:50: aber da kommt natürlich Resilienz natürlich auch ins Spiel.

00:14:53: was für dich in den Leben du eigentlich auch willst weil des wiederum schützt dich genau von sowas ja und was dann natürlich helfen kann ist eine klare unruhige Wiederholung, die man sich quasi dann auch vornimmt.

00:15:07: Ich bin ja weiterhin für euch da aber nicht jederzeit und nicht wann ihr wollt.

00:15:12: es muss halt immer für beide Seiten passen.

00:15:14: Das ist einfach ein ganz wichtiges Thema.

00:15:16: und vielleicht noch einen Punkt.

00:15:17: auch bisschen systemkritisch finde ich wenn man das mal auf die Gesellschaft bezieht.

00:15:22: wir glorifizieren Selbstopferungen besonders bei Frauen.

00:15:26: Das macht Grenzen setzen, aber doppelt so schwer.

00:15:29: Und ich finde persönlich das nicht okay.

00:15:31: wenn wir schon die Gleichberechtigung gut finden ja dann müssen wir sie aber auch überall positiv akzeptieren und auch damit gut lehnen.

00:15:40: Ja das ist ein guter Punkt den kann man wirklich mal täglich üben in bestimmten Situationen und sich damit auseinandersetzen.

00:15:48: dazu passt auch so ein bisschen die nächste Community Nachricht von Paul aus Berlin.

00:15:52: Er hat uns geschrieben, ich habe Angst dass Menschen gehen wenn ich ihnen Grenzen setze.

00:15:57: Ja verständlich!

00:15:59: Das ist ja einfach eine existenzielle Angst die da in einem einfach hochkommt und natürlich auch die Gewöhnung.

00:16:05: Und sie ist ja nicht irrational sondern Bindung ist ja eine Art Grund Bedürfnis.

00:16:11: Liebe Community, Beziehungen die nur durch Anpassung funktionieren ist doch keine stabile erstrebenswerte Verbindung.

00:16:19: oder was meint ihr dazu?

00:16:21: Das würde mich natürlich da auch sehr interessieren.

00:16:24: man möchte ja nicht eingeengt werden durch so eine Beziehung.

00:16:28: ein hilfreiches Bild finde ich hier ist ein elastisches Band.

00:16:33: gute Beziehungs halten die Spannung aus die von dem Ende eines Bandes in der Spannung beim anderen Ende den gegenüber quasi ankommen und reißen nicht gleich, wenn die erste Spannungen auf die Freundschaft oder Beziehungen drauf kommen.

00:16:49: Denn darum geht es doch einfach in Beziehung und Freundschaft, dass diese Beziehungs- und die Freundenschaft das aushalten kann.

00:16:56: War was das, wenn's tatsächlich dann nicht aushält?

00:17:01: dann reißt das Band.

00:17:03: Dann kann es natürlich sein, dass sich etwas aufzeigt was vorher aber schon wackelig da war.

00:17:09: man hat ja schon gespürt, dass die Beziehung vielleicht nicht aushält und das musst du ja dann genauer hinterfragen.

00:17:18: ist es eine Ausnahmesituation oder hat es quasi system- und wiederholzigsregelmäßig?

00:17:24: Dass die Beziehenung nicht in einem guten Gleichgewicht ist?

00:17:28: weil oft spielen Menschen bewusst oder auch unbewusst ihre Macht durch Worte oder Forderungen aus, ohne dass sie selbst natürlich merken welche Auswirkung das hat.

00:17:39: Du passt dich daran an und schon bist du im Ungleichgewicht.

00:17:43: Und was soll man dann machen?

00:17:44: Also besonders wenn ein die Angst darin irgendwie festhält?

00:17:47: Ja man sollte natürlich als erstes mal versuchen dessen auch eine schwere Übung ja aus der Emotionalität der Situation rauszukommen und die Situation zum Beispiel mit kleinen Schritten.

00:17:59: Wieso dosierte Ehrlichkeit könnte man auch sagen, kleine Grenzen in Zukunft zu setzen und dann beobachten wie reagiert der andere in diesen Momenten?

00:18:10: Ja wenn er komisch reagiert tatsächlich.

00:18:13: Vielleicht reagiert er ja positiv.

00:18:15: aber klar gehen wir mal davon aus ja dann merkst du einfach dass die Beziehung solche kleinen Grenzen nicht gut aushält und das würde mir dann sehr zu denken geben auch und das wird dann auch sehr anstrengend.

00:18:29: Wenn man sich da durch das Muster, durch die lange Zeit darin eigentlich sehr wohl fühlt aber merkt also das hält es nicht aus wenn ich hier

00:18:36: mal was

00:18:37: vordere oder mal Grenzensätze oder mir weiß wünsche wird das nicht akzeptiert sozusagen und da empfehle ich darüber einfach nachdenken wie wichtig ist einem ist eventuell natürlich den anderen auch darauf ansprechen, dass du es dir wünschst das dein Nein nicht als Angriff gesehen wird sondern als eine Grenze zum Schutz für mich selber.

00:19:00: Ich bin ja auch ein Individuum und möchte auch gesehen werden.

00:19:04: Und das kann ich aus der Praxis berichten.

00:19:06: manchmal will der andere, dass man ihm ja auch das entsprechende Feedback mal gibt.

00:19:10: Ja, absolut!

00:19:12: Dafür ist ja auch ne Freundschaft da exakt richtig.

00:19:16: Ja ich glaube also das macht schonmal bisschen realer für jeden, ein bisschen greifbarer.

00:19:21: Ja das Ganze Gut.

00:19:22: kommen

00:19:22: wir zur nächsten Frage von Miriam.

00:19:24: Sie schreibt Ich explodiere irgendwann weil ich vorher zu oft alles runtergeschluckt habe.

00:19:30: Wie kann ich denn früher Grenzen setzen?

00:19:33: Ich finde es immer total interessant wenn wir Fragen haben Wo in der Frage die Antwort schon drin steckt.

00:19:42: Da kann

00:19:42: man schon so ein bisschen sehen.

00:19:44: Das hab' ich ganz oft Finde ich eigentlich auch immer toll Weil ich das immer so ein bisschen deuter, wie in der westlichen Welt genau damit was verloren haben, was eigentlich aber noch ein bisschen da ist.

00:19:59: Vertrauen in dein Bauchgefühl!

00:20:02: Sie sagt schon selber.

00:20:05: Sie merkt, dass sie da viel öfters nachgibt und dann wird das ein größerer Berg und irgendwann explodiert halt der Vulkan.

00:20:13: Daran merkst du es?

00:20:14: Das deutet einfach ganz klar darauf hin, dass du eine Ansammlung hast wie so einen kleinen Stau von vielen kleinen Ereignissen.

00:20:21: Und die bauen sich natürlich zu den größeren Turmen und zu dem Vulkan auf.

00:20:28: Wenn man einfach Gefühle ... zu lange unterdrückt.

00:20:32: Kommen Sie ihn dann irgendwann mal plötzlich und heftig aus dir raus, wie ein Vulkan.

00:20:37: der meldet sich auch vorher so ein bisschen und irgendwann explodiert er ja?

00:20:40: Und bei dir hat es wahrscheinlich einfach eine Ansammlung von vielen kleinen Nicklichkeitenproblemen die dich stören aber du sie nicht ausspricht dass sie dich stören.

00:20:51: und der andere flippt natürlich dann auch aus, weil die Heftigkeit auf die Situation ist quasi unbegründet.

00:20:59: Und dann ist er natürlich überrollt, weil er nicht weiß, dass du quasi ein Paket mit Achtzig Explosionen mit dir schleppst!

00:21:06: Aber wer kennt das nicht?

00:21:07: Da er selbst von dem Stau ja nichts wahrgenommen hat, dass Du es ja so lange unterdrückt hast, ist dem anderen ja quasi die Menge Ja, einfach gar nicht klar.

00:21:18: Und dann macht es halt einen großen Bums und die Bombe geht dann hoch.

00:21:22: Nicht passend zu der realen gerade Situation aber bei dir in der Menge, die sich angestaut hat.

00:21:30: Da ist natürlich hilft's wenn du dir da mal so eine Art Früher war ein System, was du ja schon hast.

00:21:36: Weil in deiner Frageformulierung ist es ja schon drin, dass du sagst das staut sich etwas an und jedes mal muss man sich halt wirklich dann schon die frage stellen Was spüre ich denn gerade bevor es zu viel wird?

00:21:50: Das ist wichtig.

00:21:51: Also so mehr Wahrnehmung wie so einen Detektor.

00:21:54: aber was mache ich denn damit wenn ich das früher wahrnehme

00:21:58: Ja zum spaß könnte jetzt vielleicht früher die Bombe loslassen weil da ist er kleiner Dann sind sie ja lauter kleine Bömpchen.

00:22:04: Das ist natürlich noch mal vielleicht auch eine gute Formulierung, weil dieses Thema Körper- und Emissionswahrnehmung ja ist genau das Thema.

00:22:14: Wenn du merkst dass es hochkocht und die Bomben immer wieder unterdrückst, ist vielleicht die Idee lieber die kleinen Sachen gleich klären als sie zu einer großen Bombe zusammen wachsen zu lassen?

00:22:27: So

00:22:27: früher die Luft rausnehmen sozusagen.

00:22:29: Ganz genau!

00:22:30: Das ist eigentlich ein extrem gutes Beispiel, ja?

00:22:33: Als Learning gilt für die Zukunft einfach nicht so viel runterzuschlucken sondern zeitig einfach die Situation oder sagen wir mal die kleinen Bomben zu klären und zu entschärfen.

00:22:47: Du könntest dein Handel so umdeuten.

00:22:49: ich möchte den Fokus darauf legen Unstimmigkeiten quasi direkt zu klären.

00:22:54: Ich mache das ja auch immer sehr gerne, du weißt ich lass ungern was im Tag liegen weil ich nicht abends ins Bett gehen möchte dass wir zum Beispiel in der Arbeit eine Unstimmigkeit haben die sich so anfühlt dass es sich für dich schlecht anfühlen oder für mich und deswegen ich kläre es gerne sozusagen gleich andere dann vielleicht nicht.

00:23:14: entscheiden ist aber eher das Thema staut sich bei dir auf oder klärt sich es für dich auch, wenn du's nicht klärst.

00:23:25: Weil das herunterschlucken führt meist zu unnötigen Spannungen, die du da reinbekommst.

00:23:31: Und um dann in hitzigen Momenten souverän zu bleiben nutze ich dann immer nur gerne, klappt auch nicht immer, die drei Sekunden Pause wirklich nicht mal ein paar Sekunden zurücknehmen und drüber nachdenken.

00:23:43: was passiert da jetzt eigentlich gerade?

00:23:46: Dieser Moment des Innehaltens der hilft mir einfach meine Reaktion so ein bisschen bewusster zu wählen passt die zur Situation statt nur impulsiv quasi zu antworten.

00:23:58: So kannst du natürlich üben, aufgeräumter in der Situation damit umzugehen.

00:24:03: aber das ist echt ein Prozess und eine Übungssache.

00:24:06: also ich war ja früher auch ein ganz schöner Vulkan.

00:24:08: den habe ich aber durch diese Trainings Du wirst es am besten Ja mit der ganzen Analyse in der Psychologie auch mit dem Verständnis dieser Information sehr gut unter Kontrolle gebracht was du besser beurteilen kannst als ich.

00:24:25: Das war meine Herangehensweise.

00:24:27: Ich muss das auch erst mal kurz wirken lassen, weil ich überlege auch gerade wie ich das in den Situationen zwischen uns immer einmal anwenden kann.

00:24:34: Da ist es glaube ich auch ein gutes Tool was mir dann meistens in der Situation gar nicht so bewusst ist.

00:24:39: Ja gut kommen wir zur nächsten Frage von Sven.

00:24:43: und Sven schreibt uns

00:24:49: Ja, da steckt oft ein so Missverständnis drin.

00:24:52: Grenzen sind einfach keine einmalige Ansage auch wenn ich das natürlich auch gerne selber hätte, wenn man einmal was sagt bei deinen Kindern, bei den Arbeitskollegen oder sonst wo?

00:25:02: Grenzen ist einfach ja so ein permanenter Prozess an dem man einfach dann bleiben muss und sie natürlich immer wieder setzen muss.

00:25:12: Irgendwann kann es aber natürlich dann auch mal sein dass es einfach auch Konsequenzen braucht.

00:25:16: Das ist ganz klar, das kennen wir ja auch im Berufsleben und im Alltag.

00:25:19: Irgendwann reicht es natürlich auch oder bei den Kindern.

00:25:22: Wenn man einfach zu oft die gleiche Grenze immer wieder erklären muss wird sie auch irgendwann mal nervig und dann muss man halt mal reinhauen.

00:25:29: Ist Wende!

00:25:30: Wenn jemand deine Zeit zum Beispiel nicht respektiert beendest du das Gespräch um Geist?

00:25:36: da du ja auch zum nächsten Termin musst,

00:25:38: z.B.,

00:25:39: wenn jemand eine Viertelstunde zu spät kommt gehst du trotzdem pünktlich oder vielleicht sogar früher um einfach mal klare Kante zu zeigen.

00:25:46: das ist der Mensch lernt durch Grenzen

00:25:51: also quasi immer mal das eigene Verhalten.

00:25:54: und diesem Gedanken dass man seine Zeit nicht respektiert den muss man einfach mal folgen statt es immer wieder so mit Engelszungen anzusprechen und dann eben eine klare Grenze setzen und auch mal eine Konsequenz dahinter legen sozusagen

00:26:06: Nicht anders machst du es wahrscheinlich bei deinen Kindern, ne?

00:26:08: Ja.

00:26:08: Aber funktioniert in der Praxis auch nicht wirklich bei ihnen.

00:26:12: Die sind ein bisschen beratungsresistent.

00:26:14: Ja, verschuldet.

00:26:15: Es ist halt einfach die gleichen Worte wiederholen, die keine Wirkung zeigen.

00:26:19: Dann ist natürlich dann schon irgendwann so einen Punkt da und hier kommt ja auch ein systemkritischer Gedanke.

00:26:25: Wir leben in einer Kultur, die Grenzen verbal fordert aber Konsequenzen oft sanktioniert.

00:26:31: Na ja, da wird es natürlich schon auch schwierig bei dem Thema.

00:26:36: Ja gut ich glaube das ist ein ziemlich guter Punkt an dem wir auch das Ganze einfach noch mal bisschen bündeln könnten.

00:26:43: was sind denn aus deiner Sicht die wichtigsten Dinge die man sich heute mitnehmen sollte?

00:26:48: Ah sind wir schon in allen Community-Fragen durch!

00:26:50: Das fliegt ja die Zeit.

00:26:51: immer zusammenfassen Da zeigen sie sich würde ich sagen in dem was wir heute durchgegangen sind.

00:26:58: drei gute Pakete, drei gute Muster die man sich anschauen sollte.

00:27:04: Da würde ich nehmen als erstes, Grenzen sind kein Betilungsabbruch sondern Betilungspflege damit beide Seiten einfach so in Balance bleiben können zusammen.

00:27:16: der zweite Punkt könnte sein vielleicht viele Schwierigkeiten kommen aus alten Lernprozessen, die man sich so antrainiert hat.

00:27:23: So Muster ja und nicht aus der gerade aktuell entstehenden Situation.

00:27:28: also Perspektivwechsel rausgehen paar Sekunden Pause machen drüber nachdenken wo kommt es gerade her?

00:27:35: Und drittens würde ich nehmen Gefühle

00:27:38: wie Schuld

00:27:38: oder Angst sind oft einfach Hinweise aber keine Anweisung an dich.

00:27:43: Also Nicht darauf hin reagieren.

00:27:46: das ist genau das was man dann machen würde

00:27:49: Wenn man das so ein bisschen den Alltag übersetzen will, wie würden wir es dann formulieren?

00:27:53: Ja.

00:27:54: Dann würde ich sagen kleine Schritte, radikale Veränderungen ist immer am besten für den Umsetzungsplan weil die Gegenwirkung nicht so groß ist und sie auch einfacher ist umzusetzen.

00:28:06: in kleinen Schritten und Grenzen mal zu gucken was... passiert dann einfach in dem jeweiligen Thema, dann ja Wahrnehmung analysieren und erst dann Reaktion oder Antwort geben.

00:28:19: Das ist natürlich immer wichtig.

00:28:21: Ja das ist ganz natürlich ein schwieriges Thema.

00:28:24: am Anfang aber die Übung zu sagen ich trenne die Information von der Emotion.

00:28:31: Ja, analysier meine Emotion und geh mal sachlich an die Information ran.

00:28:37: Um dann zu gucken habe ich da die richtigen Antworten parat.

00:28:41: Und natürlich erst Klarheit für beide Seiten und dann kommen die gemeinsame Harmonien in einer Beziehung so richtig auf Augenhöhe funktioniert aus meiner Sicht genauso.

00:28:54: du musst auch für dich einstehen um Klarheit einfach schaffen.

00:28:58: Und der wichtigste Punkt, du darfst natürlich gleichzeitig verbunden sein und trotzdem klar miteinander kommunizieren und sich einfach austauschen weil das sollte die Beziehung aushalten.

00:29:08: ja?

00:29:09: Ja!

00:29:09: Das ist ein schöner und praktischer Gedanke.

00:29:12: Und vielleicht noch ein letzter Impuls Markus.

00:29:14: Grenzensetzen ist keine Technik es ist eher eine Haltung dir selber innerlich gegenüber dafür halt auch einzustehen.

00:29:25: starker, kräftiger Punkt um hier mal das Ganze ein bisschen langsam zum Abschluss zu bringen.

00:29:30: Wenn ihr euch da draußen in einer der Fragen wiedergefunden habt, ihr seid damit nicht allein.

00:29:36: stellt auch gerne eure Fragen in den Kommentaren und vielleicht nehmt ihr aus dieser Folge einen kleinen Gedanken mit euch im Alltag weiter begleitet.

00:29:45: ich glaube dass es ist ein wichtiger Punkt und Georg die Zeit ist leider schon wieder rum aber danke für das gute Gespräch.

00:29:52: Sehr gerne Markus, hat wieder einfach Spaß gemacht.

00:29:54: Ich freue mich natürlich auf die konstruktiven Fragen in der Community und den Kommentaren unten.

00:29:59: Alle, die pfleglich und konstruktiv sind bitte haut sie rein denn wir schauen lesen alle!

00:30:06: Und auch von meiner Seite aus noch mal danke an euch da draußen fürs Zuhören.

00:30:10: Wenn ihr aus der Folge was mitgenommen habt oder sie hilfreich findet, teilt sie gerne mit anderen wo ihr denkt, da würde es sich gut passen und ihnen gut tun.

00:30:19: wir freuen uns auf das nächste Mal mit

00:30:21: euch bei Kopfkino ReFramed!

00:30:23: Bis bald, ciao.

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