Resilienz: Wie finde ich eigentlich inneren Halt, wenn außen gerade alles wackelt? Kopfkino-reframed
Shownotes
Resilienz – wie finde ich inneren Halt, wenn außen alles wackelt? 🌿
Neue Folge von „Kopfkino-reframed" mit Georg T. Roesl – diesmal über ein Thema, das uns alle gerade beschäftigt: Resilienz. Also die Frage, wie man psychisch stabil bleibt, wenn die Welt schneller, unsicherer und manchmal auch kälter wird. Und warum echte Widerstandskraft nichts mit Härte zu tun hat – sondern mit Verbindung.
Anhand echter Fragen aus der Community sprechen wir u. a. über:
– warum „Funktionieren" und innere Stärke zwei völlig verschiedene Dinge sind
– wie das Bedürfnis nach Kontrolle zum inneren Stressmotor wird – und was wirklich hilft
– woher chronische Erschöpfung kommt, obwohl man gar nicht so viel tut
– wie man mit Zukunftsangst umgeht, ohne sie wegzudrücken
– was tun, wenn man sich selbst nicht mehr kennt
– warum wir zu lange durchhalten – und wie frühe Selbstregulation das verändert
Keywords: Resilienz, psychische Widerstandskraft, innere Stärke, mentale Gesundheit, Erschöpfung, Kontrollverlust, Zukunftsangst, Selbstwahrnehmung, Werte, Selbstregulation, Achtsamkeit, Stressbewältigung.
⏱️ Kapitel
– Intro – Resilienz: Was bedeutet innerer Halt wirklich?
– Ich funktioniere nur noch – aber fühle nichts
– Kontrollzwang und innere Unruhe
– Erschöpft ohne Grund?
– Angst vor der Zukunft – wie soll man da ruhig bleiben?
– Ich verliere mich selbst
– Alles aushalten – bis es knallt
– Fazit: Die 4 Schritte zu echter Resilienz
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#Resilienz #MentaleGesundheit #InnerereStärke #Psyche #KopfkinoReFramed
Transkript anzeigen
00:00:01: Das Wichtigste ist natürlich, genau das hinzubekommen.
00:00:03: Seine psychischen Diagnosen... Ich hab davon ja auch einen ganzen Arsch voll zu lieben!
00:00:09: Man konzentriert sich also lieber auf das was man beeinflussen
00:00:12: kann statt die Energien
00:00:13: zu verschwenden für was wo man in die Wand
00:00:15: läuft.
00:00:16: Das ist eigentlich so ein bisschen wie Öl ins Feuer gießen wenn du jetzt noch anfängst an dir rumzuoptimieren.
00:00:22: Das wäre genau das was du auf keinen Fall brauchst.
00:00:34: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino Reframed.
00:00:37: Mit mir Markus, mit Georg unserem Host.
00:00:40: Hi Markus!
00:00:42: Schön dass du wieder da bist und wir dich wieder loseisen konnten für die Sendung heute.
00:00:47: Du hast ja viel zu tun.
00:00:48: Ich freu mich auf alles was heute wieder kommt aus der Community.
00:00:52: Danke Georg, da freuen wir uns auch.
00:00:54: Unser heutiges Thema ist von vielen gewünscht worden Und jeder der Druck- und Stressverspürt Für den ist das Thema bestimmt sehr spannend.
00:01:01: Wir sprechen heute über Resilienz und Schutz, wie wir im inneren Halt finden in einer überfordernenden Gesellschaft.
00:01:08: Da bin ich schon überfordert, wenn du das schon sagst?
00:01:10: Ist doch so!
00:01:11: Ja, bin ich gleich überforderd für die kleinen Überfordern.
00:01:15: Gut, also
00:01:16: Georg, gleich mal eine Frage, die mir eigentlich nicht aus dem Kopf geht bei dem Thema was ist denn Resilience in deinen
00:01:21: Worten?
00:01:22: Markus, ich habe es dir immer gesagt, dieses Geschiss mit diesen Fremdwörtern geht mir richtig auf den Zeiger.
00:01:28: Es sind zwar nur die... Abteilung der Hauptschule, ja.
00:01:33: Aber es geht mir echt offen wecker weil wir müssen solche Wörter übersetzen.
00:01:37: was bedeutet Resilienz?
00:01:39: Also Resilience heißt auf jeden Fall nicht dass wir alles gut wegstecken können und mentale Supermukis haben.
00:01:48: Es ist eher der Weg den wir finden trotz Stress und seelischer Belastung einfach in einer guten Widerstandsfähigkeit zu bleiben.
00:02:00: So ein bisschen im Zusammenspiel von uns selbst, die Umgebung, die uns beeinflusst und die Flexibilität, die wir uns beibehalten sollten im Leben um Stresssituationen einfach sehr stabil zu durchleben und keine Nachwirkungen im Nachgang, im negativen Sinne bei einem Hängen bleibt.
00:02:19: Und idealerweise natürlich vielleicht auch, dass du sogar aus sehr stressigen Situationen gestärkt rausgehst so wie unsere Situation, die wir ja im Dezember hatten, wo es ja glaube ich... Also für jeden hat von uns Dreien da schon ordentlich, wie sagt man, Romort in dieser neuen Situation.
00:02:39: Ich habe ein bisschen länger gebraucht es zu verarbeiten muss aber sagen dass ich im Nachgang jetzt wieder viel aufgeräumter damit bin und auch dankbar bin so eine schwierige Phase mit euch auch gut durchgestanden zu haben.
00:02:54: Wir hatten das im Unternehmen und viele von euch fragen sich wahrscheinlich, wie das im Job in der Familie mit Kostenkrisen und Nachrichten gleichzeitig auf einem Einprasseln für euch funktionieren kann.
00:03:04: Und dazu haben wir als Antwort heute mal sechs unterschiedliche Geschichten ausgewählt.
00:03:10: Jede steht für eine Dimension von Resilienz zum Beispiel Gefühle regulieren, flexible Denken soziale Netze nutzen und sich selbst wirksamer leben.
00:03:19: Und nach diesen Geschichten fassen wir für euch natürlich alles noch mal in einem Wissenstransfer zusammen.
00:03:24: In den drei Kernprinzipien der Resilienz.
00:03:27: Genau, plus konkrete Schritte wie ihr das im Alltag besonders einfach nutzen und anwenden könnt.
00:03:34: Wir sagen euch auch am Ende wo ihr den kostenlosen Ratgeber dann zum Downloaden findet und es euch kostenfrei dann in Ruhe zu Hause anschauen könnt!
00:03:44: Kommen wir mal zur ersten Frage für heute aus der Community und die kommt von Zara.
00:03:49: Sie schreibt, lieber Georg ich bin Tech-Free Lancerin alleine ziehende Mutter und kümmere mich zusätzlich um meine Pflegebedürftige Mutter.
00:03:56: Ich funktioniere nur noch tagsüber Deadlines abendspflege Nachts kreisen meine Gedanken.
00:04:02: Wenn mein Kind dann etwas Kleines möchte reagiere ich manchmal über und schäme mich danach dafür.
00:04:06: Ich kenne alle Produktivitätshex Aber innerlich bin ich dauernd kurz vorm Überlaufen.
00:04:11: Wie kann ich mich emotional schützen, ohne noch mehr tun zu müssen?
00:04:15: Wow!
00:04:15: Ja, da bist du ja nicht alleine Sarah.
00:04:17: Dein nervöses System ist sichtbar schon längst im roten Bereich bevor irgendwer noch irgendwas Falsches überhaupt sagen kann.
00:04:27: Da bist du wahrscheinlich dann schon explodieren würde ich sagen und da helfen dir auch keine Produktivitätshex mehr sondern ganz im Gegenteil das ist eigentlich so ein bisschen wie Öl ins Feuer gießen, wenn du jetzt noch anfängst an dir rumzuoptimieren.
00:04:43: Das wäre genau das was du auf keinen Fall brauchst.
00:04:48: ja auch wenn die andere sagen ich habe dann noch eine Idee oder so.
00:04:51: also mit dem Thema Produktivität hat das überhaupt gar nichts zu tun.
00:04:56: Das ist kein individuelles Versagen was du da hast sondern ein Zeichen einfach von chronische Überlastung.
00:05:02: also du musst runter vom Gas Und mit deinem Alltag quasi Veränderungen schaffen nur im Kleinen.
00:05:09: Ich glaube, dass da einige kleine Schritte und Hebeln und Methoden da schon große Wirkung zeigen können.
00:05:16: Ein Tool könnte zum Beispiel sein die Neunzig Sekundenwelle.
00:05:20: Die ist bekannt von einer Neuro-Wissenschaftlerin, Jill Bolt Tyler.
00:05:25: Glaub ich heißt die?
00:05:26: Die hat das mal festgestellt in der Biochemie könntest du folgendermaßen mehrfach am Tag anwenden.
00:05:33: Wenn du merkst, dass du kochst gerade hoch, dann, das ist die Kugusse, kunst du über ein Mentaltraining und im Mindset-Training, nimm dir bewusst anderthalb Minuten Zeit und konzentriere dich auf die Spannung in deinem Körper!
00:05:47: Und atme mehrfach tief und langsam aus als würdest du die Luft aus so einem Ballon rauslassen.
00:05:55: also und das machst du neunzig Sekunden.
00:06:07: Wenn du diese neunzig Sekunden ohne grübelnde Gedanken überstehst, weil du bist dann sehr fokussiert auf dieser, ich nenn's mal Atemübung, flaut die biochemische Welle von ganz alleine ab.
00:06:21: Ja aber wie macht man das konkret?
00:06:22: Wenn jetzt das Kind schreit nach Wasser und die Mail blinkt oder pflege den Strafgrad an so Chaos gerade herrscht.
00:06:29: Naja es ist lernen mit dem Wind zu tanzen wenn der Sturm grad vor der Tür steht.
00:06:34: ja da braucht natürlich einfach... Mut für die Veränderung und die Klarheit, dass es so nicht weitergehen kann einfach.
00:06:42: Und deswegen bin ich ja auch ein Freund von dem Thema Selbsthilfe.
00:06:46: und kleine Entlastungen einbauen fünf sechs Mal im Tag als den großen Umsturz und den ganzen Tagesplan.
00:06:54: Ich mache alles falsch oder brauche irgendwelche Produktivitätshacks.
00:06:58: Du kannst da zum Beispiel auch ansetzen und das wird Berge versetzen, diese kleinen Unterschiede die du einbaust ja der sogenannte Übergangsritualen.
00:07:09: Zum Beispiel wenn du deinen Laptop bewusst schließt einmal die Schulter nach oben ziehst und fallen lässt und innerlich den Satz zu dir selbst sagt Jetzt ist die Arbeit zu Ende jetzt bin ich Mutter.
00:07:23: Diese Wirkung, die du in dir rauslässt.
00:07:25: Diese fünfzehn bis zwanzig Sekunden, die signalisieren einfach deinem Geist und damit auch deinem Nervensystem der Rollenwechsel findet jetzt statt und senkt den nachweislich den Stress.
00:07:38: Meinst du diese fünfzehnt bis zwanzig Sekunden sind genug?
00:07:41: Ja!
00:07:42: Denn der Fehler ist Markus Die Leute denken immer... Ich hab das auch manchmal.
00:07:47: Jeder von uns hat das.
00:07:49: Ja wir müssen alles einreißen, alles verändern.
00:07:53: Man muss einfach hingehen um kleine Veränderungen einbauen, weil auch die viel wirksamer sind.
00:08:00: Weil das eine ist natürlich Theorie und das andere ist Praxis bis ich dich soweit kriege jeden Tag zwei Stunden Yoga zu machen oder fünfmal am Tag neunzig Sekunden Übung einzubauen oder fünfzehn bis zwanzig Sekunden.
00:08:13: Denn die kleinen Veränderung bringen im Alltag oft die erwünschte Stabilität.
00:08:19: also kleine Schnütte.
00:08:20: Jupp,
00:08:21: machen wir den nächsten Schritt zur nächsten Frage.
00:08:23: Die kommt nämlich von Finn und Finn schreibt uns Hallo ich bin Sozialarbeiter mit ADHS und liebe meine Arbeit mit Jugendlichen.
00:08:32: Gleichzeitig rast mein Kopf zwischen Krisen Formularen und privaten Themen.
00:08:37: Wenn Termine ausfallen oder sich spontan etwas ändert kippt innerlich alles.
00:08:42: Ich wünsche mir mehr Flexibilität im Kopf ohne meine adhs Anteile zu hassen.
00:08:47: Wie kann ich mich da mental schützen?
00:08:49: Ja das wichtigste ist natürlich genau das hinzubekommen.
00:08:53: Seine psychischen Diagnosen, ich habe davon ja auch einen ganzen Arsch voll zu lieben die Vorteile auch darin zu erkennen weil wir alle bestehen aus verschiedensten Diagnosen, Schubladen, Vorteilen, Nachteilen.
00:09:11: Und Nachteil ist gar kein Nachteils, sondern du bist halt woanders stärker als da.
00:09:14: Der eine ist gut im Fußball und der andere im Tischtennis.
00:09:17: Das System ist natürlich oft so.
00:09:19: es verlangt starre Abläufe!
00:09:22: Und du hängst aber gerade drin und dein Kopf ist eher wie ein schneller Browser, mit dreißig Tabs die gleichzeitig laufen.
00:09:31: Durch die kognitive Flexibilität also dem Plan anpassen zu können ja das ist eine der wichtigsten Resilienz Faktoren die du dir antrainieren solltest oder sie fördern solltest, wenn du das eigentlich auch hast.
00:09:46: Ganz wichtig ist auch zu sagen ja nicht das perfekt sondern du musst einfach agil arbeiten und gucken wie du den Aufgaben und den Herausforderungen einfach gewachsen bist.
00:09:58: Da wäre eine gute Idee vielleicht das Plan-ABC Spiel in dein Alltag einzubauen.
00:10:04: Du planst einfach jeden Tag drei Versionen, die Ideale, die Realistische und das Minimalprogramm.
00:10:11: Und wenn zum Beispiel dann in A etwas ausfällt, rutscht es dadurch bewusst von a auf b oder auf c statt.
00:10:21: dass ist durch deinen Perfektionismus komplett in den Kontrollverlust landet, bleibst du nämlich flexibel.
00:10:28: Und dein Gehirn hat dann auch noch eine Orientierung.
00:10:32: und da zeigen einfach Studien das erlebter Stress einfach stark sinkt und du in der Kontrolle bleibest.
00:10:39: Das ist entscheidend weil es gibt dir Ruhe und Ausgeglichenheit ja?
00:10:42: Weil du die Lage unter Kontrolle hast.
00:10:46: Gleich zeige ich Untersuchungen wie unterscheiden einfach viel besser und kommen viel besser voran, wenn wir wissen was liegt in meiner Einflusszone?
00:10:59: Und was nicht.
00:10:59: Und entsprechend flexibel umzusteuern hat im Schnitt einfach weniger psychische Symptome.
00:11:06: wer das gut kann!
00:11:07: Das ist auch eine Übrungssache sich zurückzunehmen und zu sagen ich kann mich jetzt hier im Kreisel drehen aber da wird sich nichts ändern weil ich habe keinen Einflust drauf was gerade auf der Welt irgendwo passiert, sondern ich muss da hingehen wo ich Einflusszonen habe und das muss ich mir halt auch bewusst machen.
00:11:25: Und der Plan mit dem ABC ist kein Schönreden, sondern es ist quasi du schaffst dir einen Rahmen damit dich ein krankes Perfektionismussystem, dass wir heutzutage haben einfach nicht komplett auffrisst, sondern dass du deine Kontrolle wieder zurück gewinnst.
00:11:43: Kontrolle zurückgewinnen!
00:11:45: Das nehme ich mir jetzt auch mal mit.
00:11:47: Gefällt mir, ich weiß, worauf du anspritzt!
00:11:50: Die nächste Frage kommt von Priya.
00:11:53: Ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen.
00:11:54: Ein schöner
00:11:55: Name, ne?
00:11:55: Würden wir hier interessieren wo der herkommt.
00:11:57: Ja... Sie schreibt Ich ziehe mich zurück, um keine Angriffsfläche zu bieten.
00:12:12: Sehne mich aber nach echter Unterstützung!
00:12:14: Wie kann ich meine Resilienz stärken?
00:12:16: ohne noch härter werden zu müssen.
00:12:19: Ja, das bürrit mich sehr weil der Einzige am Tisch zu sein mit Immigrationshintergrund Welcome to my life also zu meinem früheren.
00:12:26: ja ich konnte mich immer gut hinter meiner deutschen Hälfte verstecken.
00:12:30: dann kennst du die Anekdoten wenn ich nach Frankfurt freigefahren bin hatte Termine stehe unten am Empfang und die Leute schauen mich an wie ein Auto in Pink weil sie einen Herrn Rösel aus Bayern erwarten und dann stehle halt ich was ich zwar nicht so zusammenkriege, warum ich in ihrem Bild nicht das bin.
00:12:46: Aber daher du kannst dich gerne bei uns melden.
00:12:48: zu unseren Tischkommen da freuen wir uns drauf weil bei uns ist sowas nicht existent wo deine Herkunft her ist.
00:12:56: Wir necken uns vielleicht ab und zu mal damit aber dass im positivsten und lustigen Sinne Weil wir sind alle Erdenbewohner.
00:13:03: Scheiße ist natürlich Dass dein Stress nicht nur Jobstress ist sondern auch struktureller Stress der durch leichten Rassismus und Vorurteile geprägt ist.
00:13:15: Und das schwingt natürlich etwas sehr Ungesundes mit, ja?
00:13:19: Die Resilienzforschung zeigt, einer der stärksten Schutzfaktoren ist mindestens eine stabile wertschätzende Beziehung im Leben zu haben, also... Ich hab jetzt zum Glück den Markus.
00:13:32: Der Markus hat vielleicht auch ein bisschen mich, ich glaub in der Arbeit hilft uns das glaube ich sogar auch ein bißchen, ich hoffe auch dass es so ist.
00:13:38: ja da kennt er Priya ja das System Resonanz Landkarte sich mal zu eigen machen.
00:13:46: Das geht folgendes ne?
00:13:48: Priya zeig mir einfach mal drei Kreise auf einen inneren, einen äußeren und einen ganz äußerem.
00:13:55: so nenn ich's mal also drei kreise die ineinander folgen.
00:14:00: Und der inneste Kreis, dort schreibst du mal rein welche Menschen bei denen du echt sein kannst real dich wohl fühlst ich fallen lassen kannst.
00:14:11: dann kommt ein mittlerer kreist.
00:14:12: es ist so der funktionale kreis die freunde für spaß oder gemeinsame aktivitäten job arbeitskollegen und der äußere kreise.
00:14:22: wer oder was kostet kraft?
00:14:24: Uns alle kostet Kraft und wir haben im Alltag auch nur eine gewisse Menge an Kraftresonanz für den jeweiligen Tag.
00:14:33: Der eine mehr, der andere weniger.
00:14:34: Markus ist zum Beispiel einer der mit richtig Power seit jeden Tag und jedes Jahr wirklich sehr gut durchhält wie jeder von uns seine schwäche.
00:14:44: Momente aber erst zum Beispiel sehr konstant wie ich finde oder Man merkt es nach außen bloß nicht.
00:14:50: Und dann gehst du hin und markierst einfach ehrlich, wer oder was gehört wohin?
00:14:57: Dann triffst du nämlich bewusst Mikroentscheidungen weniger Energie nach Außen mehr in den inneren Kreis.
00:15:05: Und schon verschiebt sich dein Erleben von dieser Einsamkeit, wo du dich in einen äußeren Kreisen wie einem Flipper-Automat fühlst.
00:15:13: Zu mehr, wo Du getragen wirst und das würde Dir direkt denke ich helfen.
00:15:19: Ja aber viele werden sich vielleicht fragen muss sich Bria dass quasi alles alleine aneignen oder muss da das Unternehmen unterstützen?
00:15:27: Helfen?
00:15:27: Rahmenbedingungen schaffen für sowas?
00:15:29: Naja genau!
00:15:30: Das ist natürlich kein... individuelles Versagen von Priya, sondern genau das Richtige was du sagst.
00:15:36: es ist natürlich ein organisatorisches und ein gesellschaftliches Problem.
00:15:40: Das wird immer wieder eigentlich hinter jeder Ecke versteckt.
00:15:43: sich das eigentlich nur wir sind ja nicht hier um die Welt oder andere zu verändern, sondern ich will ihr dass die Leute an sich arbeiten können und Krokete Hilfe und Tools an die Hand bekommen wo sie sofort für sich Einfluss nehmen können und ihr Umfeld, ihre Situation für ein paar Millimeter die viel sein können zum Positiven entwickeln können.
00:16:08: Und nicht sich an Organisationen oder Führungskräfte oder Kollegen einfach abzuarbeiten.
00:16:14: das ist ja extrem schwer da Veränderungen reinzubekommen wahrscheinlich sogar größten Teils gar nicht möglich, Markus.
00:16:22: Das kennen wir beide ja zu genüge.
00:16:25: und sagt er auch die Wissenschaft in der Psychologie.
00:16:29: Ja das stimmt es hatten mir auch schon ein paar mal bei uns selbst.
00:16:32: man konzentriert sich also lieber auf das was man beeinflussen kann statt die Energie zu verschwenden für etwas wo man gegen die Wand läuft.
00:16:38: Da ist er wieder mein Marcus Buddha!
00:16:42: Wenn man nicht an die Wand rennen will, dann muss man was ändern und es genau so machen.
00:16:46: Die Selbstwirksamkeit darum geht's ne?
00:16:49: Was kannst du selbst bewirken?
00:16:51: Und natürlich hast du vollkommen recht des Organisationen Unternehmen auch Teams und Abteilungen sich über sowas vielleicht auch mehr Gedanken machen könnten damit alle Es ihnen besser geht damit sie mehr ich sage mal Performance abliefern können auch in der Arbeit.
00:17:08: Aber gleichzeitig wissen wir ja, dass soziale Unterstützung senkt halt einfach nachweislich das Risiko für Depressionen und Burnout.
00:17:17: eine kleine Wohlfühlgruppe ein echter vertrauliche Freundin oder Freund oder externe Reflektionsgespräche können deshalb einen echter guter Schutz und Reflektierraum für jemanden sein.
00:17:32: Nicht als Ersatz für Veränderung, sondern als Halt.
00:17:37: Bist du dann eine neue Strategie oder eine neue Struktur für deinen Alltag?
00:17:42: Oder für dein Umgang damit gefunden hast?
00:17:45: Und eine weitere Frage die uns heute erreicht hat kommt von Ole.
00:17:49: Ole ist fünfundfünfzig.
00:17:50: Er schreibt uns, ich arbeite seit dreißig Jahren in der Industrie.
00:17:54: Jetzt kommt die Digitalisierung, die KI.
00:17:56: alles wird schneller, jünger und viel effizienter?
00:17:58: Und ich fühle mich plötzlich alt- und austauschbar!
00:18:01: Wie soll ich noch Sinn finden und resilient sein wenn das was ich gut konnte sichtbar nichts mehr zählt?
00:18:07: Ja ole willkommen im Klub der alten Männer.
00:18:10: lasst es einfach schon mal nicht in deinen Kopf diese Gedanken und diese Einstellung, weil das ist eine Perspektive die du einnimmst.
00:18:18: Und Du entscheidest aber auch darüber ob diese Perspektiv der Realität dementsprechend entspricht dass du zum Beispiel ja so ein bisschen an von dir denkst, du wirst nicht gebraucht.
00:18:31: Du wirst überholt.
00:18:32: Das sehe ich nämlich nicht so sondern bleibt frisch und neugierig und lass uns doch mal dran arbeiten die Perspektive darauf zu verändern weil es sind ja nur deine Gedanken.
00:18:44: sie müssen ja nicht wahr sein außer du machst sie natürlich wahr.
00:18:48: und die Frage ist hier auch du denkst wie andere über dich denken oder was über dich hinwegrollen könnte.
00:18:55: Was du aber beschreibst erleben ja gerade viele diese Gedanken seit Jahren des digitalen Umbruchs, den wir auch haben und die Auswirkungen eigentlich auf Beruf.
00:19:06: Besonders Beruf, Job und natürlich auch so ein bisschen die Alltagslebensgeschwindigkeit mit sich bringt.
00:19:13: Aber Resilienz heißt nicht alles zu akzeptieren wie es ist sondern vielleicht einfach neue Sinnquellen und neue Perspektiven zu entdecken Sinnhaftigkeit in deinem Tun und in dein Handeln.
00:19:26: Das Empfinden, dass das eigene Leben oder das eigene Tun Bedeutung hat ist ein wichtiger Schutzfaktor für deine psychische Gesundheit.
00:19:36: Sinn kann ja auch sein den Jungen und den neuen Medien aufgeschlossen gegenüberzustehen und deine Erfahrungen ihnen mitzugeben damit auch du und die was Neues lernen können.
00:19:48: und glaub mir deine Erfahrung wird ein Keypoint in deinem Team ausmachen.
00:19:55: Die jungen Leute kommen über Geschwindigkeit, sage ich immer.
00:19:58: Ja?
00:19:59: Die älteren Leute wie wir – Ich bin im Endeffekt jetzt schon in dem Jahr zum Jahr siebenundzwanzig ja also im Kopf – immer ein Ausweis steht zwar was anderes aber das muss sich da nochmal mit den Herren bei der Behörde besprechen.
00:20:10: die kommen mit Erfahrung.
00:20:13: Du weißt wie viel du abkürzen kannst Und wissen mit einbringst, wir hatten letztens erst das Thema Scanner und Drucker.
00:20:22: Der eine sagt kaufen Scanner der andere sagt ich habe einen App Dann stellen sich zwei Leute hin und wollen sechzig Seiten einscannen.
00:20:28: Und der mit dem Scanner braucht eine Minute, weil er die Sechzigzettel drauflegt... ...und der Typ mit dem scanner steht halt noch einer Stunde noch da!
00:20:35: Und die Erfahrung sagt halt einfach, na das wusste ich gleich, ne?
00:20:38: Also wenn die jungen Leute dir gegenüber stehen, dann kannst du schon Erfahrungen einbringen, ja?
00:20:44: Und ein Tool, das dir sehr gut helfen kann ist der Sinnscan.
00:20:49: Schreib einfach mal nicht auf was dein Jobtitel ist und identifiziere dich nicht nur darüber, sondern schreibe doch mal auf was deine Qualitäten sind.
00:20:58: Zuverlässigkeit, Erfahrung mit Krisenmanagement, Verantwortung übernehmen und dass du gut bist mit deinen Erfahrungen den Teamgeist zu stärken.
00:21:07: Diese Qualitäten sag ich dir sind wie tragende Balken in einem Haus die auch in einen neuen Raum eingebaut werden müssen.
00:21:17: Etwa durch Mentoring, Einarbeitung jüngerer Kollegen oder ehrenamtliche Tätigkeit außerhalb deines normalen Berufsfeldes.
00:21:26: Endet die Perspektive und schau dir das doch mal aus diesem Blickwickel an!
00:21:30: Aber so Kritiker würden jetzt vielleicht sagen, so findet den Sinn in Deiner Ausbeutung?
00:21:35: Wo soll Ole denn hier die Grenze
00:21:37: ziehen?!
00:21:38: Ja Markus, das ist natürlich wichtig für Ole.
00:21:41: Es ist ja nicht die Aufgabe schlechter Arbeitsbedingungen schönzureden.
00:21:45: Auch hier tragen Unternehmen und Politik natürlich die Verantwortung.
00:21:49: Gleichzeitig zeigen aber halt Daten.
00:21:51: Und darum geht es ja, weil's geht ja um Ole Wer trotz Veränderung sinnstiftende Rollen findet Ist psychisch einfach stabiler als Mensch als die, die sich quasi eher zu schnell in so eine Art Opferrolle des Wandelns sehen.
00:22:07: Und darum geht es ja uns, dass jeder Einzelne was mitnehmen kann, was er im Alltag vielleicht positiv für sich einsetzen kann damit der gesünder kraftvoller Resilienter durch den Tag und auch durch den Job kommst.
00:22:21: Du darfst traurig und wütend sein und dennoch bewusst Erorte suchen, indem deine Erfahrung einfach halt sichtbar und wertvoll ist!
00:22:30: Dann kommen wir wieder zu dem Punkt, die Leute versuchen es global überall zu haben.
00:22:35: Ich habe auch eine ganz spezielle Einstellung zu diesem Thema Sinn und Wirkung meiner Person im Leben ja?
00:22:42: Und ich kann dir sagen, ich muss manchmal Wochen oder Monate warten bis dieser Moment wieder für mich kommt wo ich einsetzen kann!
00:22:50: Und ich hab' für mich gelernt.
00:22:51: in der Zwischenzeit warte ich wie Juda gefragt werde.
00:22:57: Das ist natürlich die Herangehensweise und man darf natürlich auch nicht sagen, ich brauche überall Sinn drin.
00:23:04: Also das ist ja die heutige Zeit auch.
00:23:07: Man sucht ja in allem alles anstatt einfach mal zu sagen es ist wie's ist Ende harten dran weiter gehts.
00:23:12: Du
00:23:13: hast ja auch mal gesagt irgendwie man muss den Sinn im Leben eben auch in den kleinen Dingen sehen?
00:23:18: Naja weil wenn man Sinn nur in den großen Dingen sieht kann er natürlich einfach mal schnell der Sinn ausgehen.
00:23:25: Aber alle Dinge im Leben können ja Sinn haben, wenn du ihnen Sinn gibst.
00:23:30: Einfach eine alten Frau über die Straße helfen.
00:23:33: Junge Menschen was mitgeben!
00:23:36: was sich vielleicht auch erst ja später in Jahren danach als hilfreich für denjenigen sich auszeichnet.
00:23:45: Wir hatten es ja vor Jahren mal, als ich der Julian unser Werkstudent bei uns gemeldet hat und nach... Ich glaube das waren fünf oder sechs Jahre, als er gegangen war und ich würde sagen, der ist schon gut gegangen aber er war so ein bisschen wie... Er weiß es besser und das, was er hier somit genommen hat, war vielleicht nicht so gut.
00:24:05: Das war auch mein Bauchgefühl, als er gegangen ist.
00:24:09: Und wie geil ist es wenn einer nach fünf Jahren anruft sich für die ganze Zeit bedankt?
00:24:13: Er hat sich sogar entschuldigt für seine eigene Denkweise und da haben wir doch Sinn mitgegeben.
00:24:21: Obwohl wir vielleicht gar nicht wussten und das auch gar nicht die Absicht war.
00:24:24: ja und so kann natürlich jeder muss natürlich gucken dass der Sinn in dieser Situation auch für dich wirkt Wenn du eine Oma an der Kasse geholfen hast, die kleinen Dinge.
00:24:37: Genau wie du sagst.
00:24:38: Darum geht's!
00:24:39: Und Julian hat uns sogar noch ein Leckeretorte gebacken.
00:24:42: Der stelle auch nochmal einen Dankeschön an den Julien.
00:24:46: Das ist mal wirklich cool.
00:24:47: Ja
00:24:47: es ist ein guter Gedanke, der gefällt mir und für dir.
00:24:50: Ansicht werde ich mit meiner Familie weiter besprechen.
00:24:53: Gut kommen wir zur Frage von
00:24:54: Nuhr.
00:24:55: Sie ist dreiundzwanzig studiert Und fühlt sich von Klima, Politik und Krisenmeldungen gleichzeitig wütend und machtlos.
00:25:04: Nur engagiert sich ein bisschen aber innerlich denke ich oft Es bringt nichts.
00:25:09: dann lande ich im Doom-Scrolling.
00:25:11: Wie kann ich Resilienz aufbauen ohne mir die Lage schön zu reden?
00:25:14: Schreibt sie uns!
00:25:16: Doom Scrolling glaube ich ist... Du hockst am Handy und lässt dich bedatteln und kommt
00:25:22: die ganzen Krisen meldungen rein.
00:25:24: Ah ja ok das ist natürlich der Fehler.
00:25:26: Sie sollte vielleicht positive und schöne, sagt Doom Scrollen.
00:25:29: Vielleicht tut es dann schon ein bisschen mehr gut.
00:25:32: Das Gefühl heutzutage ist ja irgendwie jeder der aus seinem Fenster zu weit raus schaut kommt direkt in die klare Analyse große Unmacht und der Kopf läuft direkt am Mock wenn man sich auf diese ganze Welt geschehen sich einlässt und sie auch in sich reinlässt.
00:25:54: Ich glaube, dass die Probleme auf der Welt schon immer da waren aber wir machen ja aus dem Problemen heutzutage schon Snippets und Kurznachrichten und Langnachichten und Dokus also die Menge und Flut an medialer Input der da auf uns reinknallt.
00:26:11: wenn man den nicht auffällt und stoppt und grenzen zieht dann glaub ich hast er tatsächlicherweise schon mal dein erstes problem.
00:26:17: Ein Schlüsselschutzfaktor ist natürlich die Selbstwirksamkeit, die sie auch hier anspricht und vermisst.
00:26:24: Das Vertrauen des Dein eigenes Handeln zumindest etwas bewirken kann.
00:26:30: Am besten stellst du dir aber mal deine eigenen Radius dafür vor und musst auch die Grenzen in dem Radius, den Du Dir auch vorstellst oder vielleicht noch gar nicht hast einhalten!
00:26:42: Weil wenn du natürlich, also mein Radius für meine Wirkung ist immer fünfhundert Meter.
00:26:47: Das bedeutet für das Verständnis... Ich sehe mich jetzt hier, ich habe so eine virtuelle fünfhundert Meter Radius in den ich Einfluss nehmen kann.
00:26:58: Meine Frau, meine Familie, meine Arbeitskollegen, meine Mitarbeiter, meine Eltern, meine Mentorenprogramme, meine Schulungen, meine Lehrgänge... Das ist darin wo ich mich bewege!
00:27:10: Daran merkst du vielleicht auch es kommt nichts davon vor was auf dieser Welt gerade passiert.
00:27:16: Ich will dieses Jahr vielleicht nach Borneo fliegen und Orang-Utas unterstützen.
00:27:20: Ja, vielleicht mache ich das aber auch mehr für mich als wie für die Affen.
00:27:24: Das weiß ich noch nicht, dass wir mal sehen.
00:27:26: Aber ja wo ist denn dein Radius?
00:27:31: Und da nimm doch einfach mal das Tool, nennen wir es mal Die Wirksamkeitsscala.
00:27:37: Nimm ein Thema Lass mal Politik wegnehmen wir Klima und notiere quasi die Handlung von eins bis zehn.
00:27:48: Eins ist sehr klein, zum Beispiel E-Mails die du machst oder Gespräche und zehn ist beim Thema Klima sehr groß so was wie Gesetzesveränderungen.
00:28:00: Und dann gehst du in dein Alltag rein und konzentrierst dich immer nur auf die Stufe eins bis drei.
00:28:06: also legst für das Thema indem du wirken willst nur Themen fest die unter eins bis Drei fallen.
00:28:12: ja die Du bewirken kannst, die du reinlassen kannst.
00:28:16: Die du umsetzen kannst.
00:28:18: ja weil Studien zeigen das kleine erreichbare Handlungen stärker auf das Thema Selbstwirkung und deine Zufriedenheit einzahlen Und sie senken einfach die Resignation.
00:28:30: Ja aber viele werden sich vielleicht auch fragen ist es nicht einfach ein Tropfen auf dem heißen Stein?
00:28:35: Wie schützt es mich damit?
00:28:37: Ja Deine einzelne Handlung löst keine globale Krise.
00:28:43: Und da ist es natürlich die Frage, ja, ist das meine Aufgabe?
00:28:48: Ist das meine Lebensaufgabe, dass das mein Tun jetzt sofort sein soll?
00:28:54: und ist es politisch problematisch wenn Verantwortung nur auf Individuen abgewälzt werden.
00:29:01: Aber nehmen wir es doch mal so, null ist dreiundzwanzig und wir fragen sie bist du bereit schwanger zu werden?
00:29:07: Und Mutter zu werden mit dreiund zwanzig.
00:29:09: Da würde ich sagen setzen mir mal voraus dass die antworten wird um Gottes Willen Nee dafür bin ich ja viel zu jung.
00:29:16: Ja und dann würde ich ihr auch sagen lasst dich doch mal Zeit und stell dir doch noch einmal die Frage ob du nicht für solche Gedanken und Aufgaben Zu jung bist Und du einfach noch das Leben genießen darfst und auch das Leben erforschen darfst.
00:29:33: Und vielleicht auch mehr Input, Ansichten und Wissen bekommen solltest bevor du dich mit den großen Weltproblemen auseinandersetzt.
00:29:42: Du vielleicht vorher die nächsten zehn Jahre dich auf dein Leben, auf deinen Studium, auf deine Freunde und auf das Leben zu leben in einem vernünftigen Radius einlassen solltest!
00:29:57: Ja, man ist ja nicht automatisch dafür da schon die komplette Verantwortung für solche Themen zu übernehmen.
00:30:02: Sondern man kann sich auch erstmal selber einen kleinen Schritten um seine Sachen kümmern.
00:30:07: Ich glaube das ist ganz gut gerade wenn man wie nur jetzt noch im Studium steckt.
00:30:11: Da muss man sich mit solchen Dingen eigentlich noch nicht beschäftigen.
00:30:14: Die Verantwortung erst mal... die Themen zu übernehmen, die für dich wichtig sind und die auch in deinem Radwissheit einfach sind.
00:30:22: Weil genau deswegen hilft es ja Menschen, die engagiert bleiben – lokal im kleinen Berichting häufig von Sinn!
00:30:31: Und weniger von Hoffnungslosigkeit, weil dein Handeln quasi einfach doppelwirksam sind.
00:30:39: Für die Welt im Kleinen also in dem Dorf und für deine eigene psychische Gesundheit.
00:30:43: Weil du es halt dann auch siehst die Wirkung.
00:30:46: Ich mach hier bei mir in der Nachbarschaft seit ich glaube bestimmt schon zehn oder fünfzehn Jahre... Also mein Spitzname ist Äh, ich bin der Hausmeister.
00:30:57: Wenn dann die Nachbarin klingelt, die ist dreiundachtzig und wenn's geht ob mein Handy geht nicht oder der Rasenmäher klappt nicht, dann sag' ich also du hast echt ein Leben ne?
00:31:06: Samstag achtzehn Uhr und der HausMeister kommt innerhalb von fünf Minuten kostenlos und hilft!
00:31:12: Geil, oder?
00:31:13: Und das ist mein kleines Wirken hier im Umfeld.
00:31:16: Du siehst es dann auch wenn du sie wieder siehst und dann freut sie sich.
00:31:19: Dann willst du die in den Kuchen backen und denkst dir oh nee bitte nicht weil ich nur dick... Ja wirken auch im Kleinen.
00:31:26: Ein
00:31:27: Verbesserungsvorschlag für den Hausmeister.
00:31:29: Den Winterdienst ausbauen!
00:31:32: Ja danke denen.
00:31:32: ja ich weiß worauf du anspätzt.
00:31:36: Geh mich weiter.
00:31:40: Eine weitere Frage,
00:31:41: die uns erreicht hat von Robin.
00:31:44: Ich bin kreativ tätig und mitten in einem Geschlechtswandel.
00:31:48: Einige unterstützen mich andere reagieren abwertend.
00:31:51: ich nur zu Humor.
00:31:53: viel Arbeit und Projekte um das auszuhalten frage mich aber ob ich mich damit auch betäube.
00:31:58: wie erkenne ich welche bewältigung strategien mich wirklich schützen?
00:32:04: Was Robin da beschreibt, ist natürlich eine starke Kraftaktor.
00:32:09: Die Identität klären während die Umwelt mitreagiert.
00:32:14: Das ist natürlich echt ne Challenge!
00:32:15: Da drücke ich richtig dafür den Daumen.
00:32:17: Ich würde sagen Folge deinem Gefühl.
00:32:20: Ich denke du bist auf dem richtigen Weg.
00:32:24: In der Forschung spricht man oft von Koppingstrategien also bewussten und unbewussten Wege wie man mit Stress umgeht.
00:32:33: Manche sind da adaptiv, sie helfen langfristig aber wirken nur kurzfristig entlastend.
00:32:40: Eine Idee für Robin was helfen kann ist das Copping Inventuring.
00:32:45: also mach eine Liste deiner Strategien Humor Arbeit Rückzug Kunst Social Media und markiere jede mit zwei Fragen.
00:32:56: hilft es mir kurzfristige Bin ich in drei Jahren mit dieser Strategie eher mehr ich selbst oder weniger?
00:33:06: Weil Studien zeigen, dass adaptive Strategien wie aktive Problemlösung soziale Unterstützungen und Akzeptanz mit besserem Wohlbefinden einhergehen.
00:33:20: Viele fragen sich vielleicht, wo es der Punkt an dem der Schutz in den Selbstverlust gibt.
00:33:25: Ja eine klare Grenze ist wenn eine Strategie dich dauerhaft isoliert enger oder abhängiger macht das natürlich scheiße ja weil sie kostet mehr als die ich dann eigentlich natürlich schützt.
00:33:37: Da muss man natürlich wirklich aufpassen Markus und auch hier Es ist ja kein individuelles Versagen, dass du überhaupt Strategien auch brauchst.
00:33:47: Sondern es ist einfach ein Spiegel dafür des Trans- und Nichtbinarität in vielen Kontexten immer noch abgewertet werden.
00:33:56: Resilienz heißt nicht dich an Feindzähligkeiten anzupassen sondern dir natürlich aktiv Räume zu suchen.
00:34:03: Community Therapy Leute die dir gut tun kreative Szenen in denen dein nervres System angespannt ist.
00:34:12: Daran merkst du natürlich auch, ob etwas funktioniert oder nicht.
00:34:15: achte einfach auf dein Nervensystem und an deine Anspannung, ob du in der Alarmbereitschaft bist oder eher in der Entspannungen weil du dich dann ja auch eher wohl fühlst.
00:34:28: Weil die Frage ist geht es dir da gut?
00:34:30: Man sagt auch Markus was heilt, was gut tut hat recht.
00:34:35: Was hat recht, ein guter Abschlusssatz.
00:34:37: Das waren nämlich schon unsere Fragen aus der Community.
00:34:40: Jetzt lass uns noch mal zum Wissenstransfer kommen.
00:34:42: und da ein bisschen konkret was können wir denn aus diesen Geschichten die wir gehört haben mitnehmen?
00:34:48: So auf den Punkt gebracht.
00:34:49: Ja so man paar Kernerkennnisse in dem gesamten Thema.
00:34:53: also Resilienz ist ein Zusammenspiel aus inneren und äußeren Schutzfaktoren.
00:35:00: Emotionen regulieren ja flexibel denken Sinn erleben und auch sehen, Unterstützung haben auf die man zugreifen kann.
00:35:09: Und sich wirksam fühlen.
00:35:12: Resilienz ist dynamisch keine festes Persönlichkeitswerkmal.
00:35:17: Also so im Alter gesprochen, ich darf auf mehrere Ebenen schauen.
00:35:21: Nicht nur wie halte ich das aus?
00:35:23: Sondern auch wer steht neben mir und in welchem System bewege ich
00:35:26: mich?
00:35:27: Ja und wie tut es dir gut?
00:35:28: Sowohl dir selber gegenüber?
00:35:30: oder wie tut das äußere?
00:35:31: Wie wirkt das auf dich?
00:35:34: Eine zweite Kernerkenntnis ist kleine regelmäßige Schritte wirken stärker als große Vorsätze.
00:35:45: Studien einfach zu Copping und Resilienz zeigen, dass wiederholende Mikrohandlungen Pausengespräche Perspektivwechsel Risiko für Erschöpfung deutlich minimieren.
00:35:58: Darum haben wir heute lauter kleine Tools mit euch auch geteilt die ihr in echte Alltage einfach einbauen könnt.
00:36:08: Und wo fange ich da konkret an?
00:36:10: ohne mich tatsächlich zu überfordern?
00:36:13: Sucht ihr einfach die nächste Woche einer dieser Resilienzstrategien aus, die wir hier angesprochen haben.
00:36:19: Zum Beispiel das Thema von Sarah mit den Emotionen oder das Thema Flexibilität bei Finnen?
00:36:27: Oder Ole Sinn-Perspektivenänderung?
00:36:30: Oder das Thema Selbstwirksamkeit bei Nuhr und probier genau eins von diesen Toolen aus dieser Episode mal auf.
00:36:39: Schreibt ihr kurz auf!
00:36:41: was sich verändert hat?
00:36:44: Auch wenn es nur ein Prozent war, schreibst hier auf und beobachte einfach Schritt für Schritt ob er sich entwickelt.
00:36:52: Es geht nicht darum in zwei Wochen die riesigen Erfolge zu erreichen sondern die konsequente Anwendung im Alltag um zu spüren ob man den Alltag Entspannungen damit reinbekommt.
00:37:04: Und dann die dritte Kernerkenntnis aus dem heutigen Tag ist auf jeden Fall Resilienz, ist nie nur Privatsache.
00:37:13: Wenn ihr nur an Individuen appelliert, ignorieren wir unfaire Arbeitsbedingungen Diskriminierung und fehlende Sicherheit.
00:37:21: Es ist vollkommen okay sich Hilfe einzufordern, Missstände zu benennen und sich mit anderen zu verbünden.
00:37:27: Das ist Teil von Schutz quasi von außen und nicht das Gegenteil.
00:37:32: Ja, das wird man ja wohl noch sagen dürfen auch in dem Unternehmen oder so.
00:37:36: Ich bin erschöpft und gleichzeitig ich will nicht allein darin bleiben.
00:37:40: Absolut!
00:37:41: Genau, denn dein innerer Halt wächst dann nicht nur in
00:37:45: dir
00:37:46: sondern auch im Netz dass dich quasi trägt und sich mit anderen zusammen einfach viel besser auffängt, geteiltes Leid des halbes Leids auch von dir ein bisschen?
00:37:57: Und damit sind wir schon wieder am Ende der heutigen Folge.
00:38:01: Danke an euch alle und besonders an Zara,
00:38:04: Finn, Brüher,
00:38:05: Ole, Nuhr und Robin für euer Vertrauen und eure offenen Fragen.
00:38:10: Und dann euch in der Community.
00:38:12: wenn ihr wollt findet ihr den Shownotes einen Ratgeber von Georg Rösel und seinem Team kostenlos zum Herunterladen!
00:38:19: Ja danke dass ich ja... Eure Geschichten heute mit uns geteilt habt.
00:38:23: Ihr zeigt, dass Resilienz einfach kein Superhelden-Cape ist und es auch nicht braucht sondern ein Bündel aus kleinen mutigen Schritten in einem leider lauten System um Gesellschaftsumfeld.
00:38:36: aber deswegen ist es umso wichtiger das ihr euch punktuell an den richtigen Stellen eure Stärken klar macht und an den Stellen wo er Verbesserungen braucht tue's und Strategien einsetzt.
00:38:49: ja Und in der nächsten Folge sprechen wir, wahrscheinlich wenn ihr das wollt darüber wie man Grenzen setzt ohne Beziehungen zu zerstören also über den schmalen Grad zwischen Selbstschutz und Verbindung.
00:39:01: Wenn ihr Anmerkungen Fragen oder Hilfestellungen braucht haben wir eine neue WhatsApp Gruppe eröffnet indem ihr eure Fragen stellen könnt und wir euch Ideen und verschiedene Hilfestellerungen kostenlos bereitstellen werden.
00:39:16: alles dazu findet ihr in den Schonots.
00:39:20: Wenn ihr euch fragt, darf ich das wirklich alles so offen erzählen?
00:39:23: Ist unsere klare Antwort.
00:39:24: Ja genau!
00:39:25: Weil dafür ist Kopfkino reframed da.
00:39:30: Passt gut auf euch auf.
00:39:31: Seid freundlich mit euch und anderen Besonders da wo das System es nicht ist.
00:39:37: Wir hören uns in der nächsten Folge.
00:39:39: Ich freue mich drauf Bis bald.
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